Der Jahreswechsel ist für viele Menschen der richtige Zeitpunkt für gute Vorsätze. Dabei muss es nicht nur darum gehen, abzunehmen, mehr Sport zu treiben oder das Rauchen aufzugeben. Auch für die Finanzen kann es wichtig sein, mit guten Vorsätzen durchzustarten.

Prüfen der Anlageziele

Jeder Verbraucher sollte sich am Beginn eines neuen Jahres die Zeit nehmen, seine Anlageziele und -strategien zu checken. Was wird sich im Jahr 2015 voraussichtlich ändern? Steht eine Hochzeit an, ist eine Erbschaft zu erwarten und hat sich Familienzuwachs angekündigt. Alle diese Ereignisse tragen zwangsläufig dazu bei, dass sich persönliche Anlageziele verändern. Es lohnt sich, im Vorfeld darüber nachzudenken.

Verlustbringer entsorgen

Das neue Jahr ist immer auch eine gute Gelegenheit, sich von sogenannten Depotleichen zu trennen. Es zahlt sich nicht aus, Verlustbringer noch länger im Wertpapierdepot zu halten. Auch hier gilt das bekannte Sprichwort „Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende“. Aktien und andere Wertpapiere, die vielleicht schon mehrere Jahre keine Gewinne abwerfen, sind auszusortieren und zu verkaufen, selbst wenn Verluste anstehen. Sehr hilfreich ist, sich die Frage zu stellen, ob die Papiere heute noch ein Kauf wären. Wer diese Frage mit Nein beantwortet, sollte sie sich umgehend von ihnen trennen.

Wer regelmäßig seine Anlageziele überdenkt und sich von weniger lukrativen Anlagen trennt, kann am Ende mit höheren Gewinnen rechnen und weitere Verluste vermeiden.

Das Kapital breit streuen

Die Fachleute sprechen von der Diversifikation. Eine breite Streuung ist insbesondere bei volatilen Märkten, wie wir sie heute haben, wichtig. Wer auf verschiedene Arten von Wertpapieren und andere Geldanlagen setzt, reduziert automatisch das Risiko, größere Verluste zu machen.

Gerade für den langfristigen Aufbau von Vermögen im Rahmen der Altersvorsorge ist es wichtig, einen langen Atem zu haben. Sparpläne für Fonds oder ETFs sind genau das Richtige. Hier ist es in der Regel möglich, schon für einen kleinen Monatsbeitrag regelmäßig Anteile zu erwerben. Bei vielen Direktbanken gibt es Angebote ohne Ausgabeaufschlag.

Die Kosten nicht vernachlässigen

Wer seine Anlageziele und die vorhandenen Geldanlagen unter die Lupe nimmt, darf auch die Kosten für den Handel und das Depot nicht vernachlässigen. Der Depotübertrag zu einer Direktbank kann sich in barer Münze auszahlen, wenn eine kostenlose Depotführung möglich ist und Transaktionen günstig sind.

Gewinne absichern

In den letzen Jahren ist es an der Börse gut gelaufen. Das heißt aber nicht, dass es so bleibt. Die internationalen Krisen sorgen immer wieder für Turbulenzen am Finanzmarkt. Wer eingefahrene Gewinne absichern will, sollte eine entsprechende Stopp-Loss-Order setzen. Dann erfolgt ein automatischer Verkauf der Papiere, wenn ein bestimmter Wert erreicht ist. Steigen die Kurse lassen sich weitere Gewinne mitnehmen.

Den Freistellungsauftrag nicht vergessen

Aktuelle Freistellungsaufträge hätten eigentlich bereits im abgelaufenen Jahr eingerichtet werden müssen. Ist das versäumt worden, zieht die Bank automatisch 25 Prozent Abgeltungssteuer und Solidaritätszuschlag sowie womöglich Kirchensteuer ein. Für Singles sind Wertpapiergewinne und Erträge aus festverzinslichen Geldanlagen bis zu 801 Euro steuerfrei. Bei Ehepaaren verdoppelt sich der Betrag. Das Geld ist trotzdem nicht verloren. Zu viel bezahlte Steuern lassen sich im Rahmen der Steuererklärung zurückfordern.

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